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Dies und das

Ein interessanter Beitrag zum Thema Wasserkraft

 

Äschen in Hessen

Volker Heil hat mir einen interessanen Link geschickt, ich zietiere

„Letzten Samstag bin ich auf dem Verbandslehrgang Biologische Gewässeruntersuchung gewesen. Im Rahmen des Lehrgangs, geleitet von Dr. Arne Kusserow, wurde auch ein Projekt zur Wiederansiedlung der Äsche in den heimischen Fließgewässern vorgestellt.Ich finde, dieses Projekt ist ein wirklich lobenswertes Beispiel für gelungenen Naturschutz und ein echter Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt in unseren Gewässern – absolut vorbildlich. Weitere Informationen dazu findet Ihr unter  Mümlingfischer

Lohnt sich zu lesen!!

Catch and Release

Laut geltendem Gesetz muss ein Angler jeden maßigen Fisch, den er ausserhalb der jeweiligen Schonzeit gefangen hat entnehmen.

Das ist Unsinn, Unsinn deshalb, weil wir gezwungen sind, auch Fische zu entnehmen, die im besten Alter sind, was Vermehrung angeht.

Untersuchungen haben gezeigt, dass Catch and Release nachhaltig dazu beiträgt, den Bestand stabil zu halten.

Endlich wehren sich immer mehr Angler gegen diesen Unfug.

Unterschreibt hier, tut etwas dafür, dass unsere Flüße wieder mehr laichfähige Fische haben.

Um es klar zu stellen, es geht nicht darum, riesige Fische zu fangen, ein Foto zu machen und den Fisch zurückzusetzen, damit man ihn mehrmals fangen kann. Solche Trophäenjägerei ist nicht gut.

Was ich unter Catch and Release verstehe will ich an zwei Beispielen verdeutlichen.

Beispiel 1:

Ich fange einen Tag vor Beginn der Schonzeit eine maßige Bachforelle, merke, die ist bereits voller Laich, muss dieses Tier, wenn ich recht unterrichtet bin aber abschlachten. Das ist wenig sinnvoll.

Beispiel 2:

Ich fange einen Fisch, der nicht ganzjährig geschützt ist, von dem ich aber weiß, er ist sehr selten im Bach, auch den möchte ich zrücksetzen dürfen.

Eine wissenschaftliche Begründung für meine Meinung findet man hier.

 

2 Comments     0 Pings

By Daniel Mrosek Sa Jan 4th 2014 at 6:19 pm  

catch and Release hilft uns unsere Gewässer sinnvoll zu schützen und heimische Fischarten zu halten

By Nobby So Jan 5th 2014 at 10:45 am  

Initiative ist immer gut, Petition auch,selbst wenn sie oft nicht erfolgversprechend erscheinen. Irgend etwas bewegen sie immer und sei es nur einen Denkanstoß.
Dass man jeden maßigen Fisch mitnehmen müsse, ist allerdings ein weit verbreiteter Irrglaube.
Die Fakten sehen da anders aus. Beispiel: Ich will Forellen angeln und fange eine maßige Forelle, so muss ich diese entnehmen. Will ich aber Barsche und Döbel fangen,aus welchem Grund auch immer, nehmen wir den Wahrscheinlichsten, weil sie übermäßig in einem Salmonidengewässer vorkommen, so muss ich eine gefangene Forelle nicht entnehmen, selbst wenn sie maßig ist.
So verhält es sich mit allen Fischarten und wer möchte mir vorschreiben auf welche Fischart ich gerade fische? 🙂 Hört sich spitzfindig an, ist aber geltendes Recht.
Wer es nicht glaubt kann gerne beim Verband nachfragen.
Anders sieht es allerdings aus, wenn in den Fangbedingungen steht: Jeder maßige Fisch ist zu entnehmen. Diese Formulierung hat aber dann ihren Sinn, wenn in einem Salmonidengewässer, unglücklicherweise, mit Naturködern gefischt wird. Sie soll verhindern, dass kleinere maßige Fische zurückgesetzt werden um einen Größeren zu fangen. In Salmonidengewässern, in denen nur Kunstköder erlaubt sind, ist die Vorgabe, dass jeder maßige Fisch entnommen werden muss, vollkommen kontraproduktiv, steigt doch das Laichpotential der Salmoniden mit zunehmendem Alter und Größe. Auch schreibt der Gesetzgeber, nur ein Mindestmaß nach Unten, nicht aber nach Oben vor. Hier ist dem Fischereiberechtigten völlig freie Hand gelassen.
Also wäre es an der Zeit, in Kunstköderstrecken, das Mindestmaß nach Oben zu setzen!!

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