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Angelarten

Hier stelle ich für die Jugendgruppe aber auch für die Teilnehmer/innen der Ferienpassaktion verschiedene Angelarten vor. Die Auflistung erfolgt in alphabetischer Reihenfolge.

Der Artikel wird im Laufe der Zeit ergänzt werden. Da ich nicht von allen Angelarten gleich viel verstehe, bin ich für Ergänzungen und konstruktive Kritik dankbar.

Schaut unter den dargestellte Angelarten auch mal im Internet nach
Auch youtube ist eine gute Quelle für weitere Informationen.

Die Texte habe ich Wikipedia entnommen und modifiziert

Brandungsfischen

Brandungsangeln erfolgt meist vom Strand oder einer Seebrücke aus.
Hinweis: Das Angeln von der Seebrücke ist oft nur zu bestimmten Jahres- Tageszeiten erlaubt oder ganz verboten. Erkundigt Euch deshalb besser bei der Stadtverwaltung oder Tourismusbehörde bevor Ihr saftige Strafen zahlt.

Brandungsruten haben oft Längen von 4 Meter oder mehr. Das Wurfgewicht ist mit 100 bis 300 Gramm auch relativ hoch, damit man den Köder weit hinaus ins Meer bekommt.

Als Köder werde meist Wattwürmer benutzt.

Geangelt wird auf Dorsch Plattfische und Wolfsbarsch

Hinweis: Abends und in der Nach kommen die Fische oft nah ans Ufer

Weitere Informationen zu dieser Angelmethode findet Ihr hier

Drop Shot Angeln

Bei dieser Angelmethode befestigt man am Ende der Schnur Blei und an einem Seitenarm den Köder, meist einen Gummifisch. Das Drop shot Fischen hat zwei großer Vorteile.

Man hat weniger Hänger und man kann den Köder einfach stehen lassen, da er ja nicht zu Boden sinken kann.

Weitere Informationen findet Ihr hier oder auch hier

Feederfischen

Bei dieser Angelmethode wird ein Futterkorb als Wurfgewicht benutzt. 

Weitere Informationen findet Ihr hier

Fischen mit dem Grundblei

Hinter den Wirbel kommt ein Blei auf die Schnur, davor sollte man eine kleines Stück Ventilschlauch vom Fahrrad, Material vom Elektrokabel oder ähnliches. Dadurch vermindert sich die Gefahr, dass das Loch im Blei sich durch das Werfen mit der Zeit „zu geht“.
Nach dem Auswerfen wird die Gerte in eine Halterung gestellt und die Schnur soweit eingekurbelt, dass die Rute unter Spannung steht. Den Biss eines Fisches erkennt man am Zucken der Rutenspitze.

Fischen mit der Pose

Eine Posen Angel besteht immer aus folgenden Teilen:

Auf der Hauptschnur befindet sich die Pose, meist aus Balsaholz.
Am Ende der Hauptschnur befindet sich eine Bleiolive durch die die Schnur läuft
Davor ist ein Wirbel.

Die Pose schwimmt, das Blei zieht alles nach unten, dadurch stellt sich die Pose senkrecht.
Es gibt im wesentlichen drei Arten von Posen
Feststellpose, Laufposen, Waggler

Die Feststellpose nimmt man in der Regel für eher flache Gewässer die nicht tiefer sind als die verwendete Angel oder fürs Stippfischen. Diese Pose besteht aus einem Stück Draht und Balsaholz.
Die Position auf der Schnur stellt man mit einem Stückchen Schlauch ein, mit dem man den Draht an der Schnur „fest klemmt“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ist das Wasser tiefer als die Gerte lang ist, braucht man eine Pose, die auf der Hauptschnur läuft. Damit sie sich aufstellt muss irgendwo auf der Hauptschnur etwas sein, da sie stoppt.

Dazu benutzt man zunächst etwas Garn. Das Garn sollte so fest auf  der Hauptschnur sein, dass es sich nicht von selbst verschiebt, aber so locker, dass man es verschieben kann ohne die Schnur zu beschädigen.

Davor kommt ein kleines Perlchen und dann die Laufpose. Der Innendurchmesser der Perle ist kleiner als der de Garnknotens, der Innendurchmesser der Pose kleiner als der der Perle.

Das Blei sinkt nach unten, die Pose rutscht auf der Schnur, stößt an die Perle und stellt sich auf.

 

 

 

 

 

 

 

Waggler

Die Waggler Montage funktioniert ähnlich wie die Montage mit der Laufpose. Allerdings läuft die Schnur durch einen kleinen Ring am unteren Ende des Wagglers.

 

 

 

 

 

 

Weitere Infos findet Ihr hier

Fliegenfischen

Bei den meisten Angelmethoden befindet sich am Ende der Schnur eine Beschwerung. Blei, Spirolino usw. Davor ist das Vorfach mit Haken.  D. h. vorne ist ein Gewicht, das beim Auswerfen der Angel die Schnur befördert.

Beim Fliegenfischen hingegen befördert die Fliegenschnur den Köder.

Die meisten Fliegenschnüre habe eine Schlaufe an der Spitze, in die man das Vorfach einschlaufen kann. Vorfächer fürs Fliegenfischen sind konisch. Das heißt, das Ende des Vorfachs ist relativ dick und wird zur Spitze hin  immer dünner.  Das is nötig, damit das Vorfach sich nach dem Auswerfen der Schur korrekt streckt. 

Vorfächer zum Fliegenfischen sind in der Regel so lang wie die Gerte. Im Herbst allerdings, wenn das Wasser flach und de Fische scheu sind, sollte man längere Vorfächer benutzen.

An die Spitze des Vorfachs knotet man ein Stück monofile Schnur. Dieses Stück ist dünner als die Vorfach Spitze. Man nennt dieses Ende des Vorfachs „Tippet“. 
Benutzt man normale gezogene (konische) Vorfächer aber ein Tippet aus Fluocarbon muss man einen sogenannten Pitzenbauerring dazwischen schalten, da das Fluocarbon sonst das Vorfach aufreibe würde

Es gibt verschiedene Arten von Fliegen:

Trockenfliegen schwimmen auf der Wasseroberfläche
Nassfliegen schwimmen im Oberflächenfilm
Nymphen sinken ab
Streamer gibt es leicht sinkend oder sinkend.

Übrigens, Norbert Hudel bietet 2 stündige kostenlose Wurfkurse an

0178 988 4786  

Hegenenfischen

Als Hegene bezeichnet man eine Schnur (von Anglern Vorfach genannt), von der seitlich bis zu fünf kürzere, in der Höhe versetzte Schnüre abgehen. An diesen Seitenarmen befestigt man Nymphen (Köder in Fliegenlarvenform) oder andere kleine Kunstköder. Am Ende der Hegene befindet sich ein Senkblei oder ein weiterer Köder, beispielsweise ein Pilker meist ohne Haken. Es wird also mit mehreren Ködern gleichzeitig gefischt.

Es gibt verschiedene Arten, mit der Hegene zu fischen. Bei der gebräuchlichsten Methode wird die Hegene mit der Rute langsam angehoben und dann schnell wieder abgesenkt. Durch die Bewegung soll der Fisch angelockt werden. Bei der Schwimmermethode wird die Hegene unter eine Schwimmer-/Posenmontage montiert, die Köder treiben somit in verschiedenen Höhen im Wasser und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass ein Fisch anbeißt.

Beim Fang von Raubfischen, die im Oberwasser räubern (Barsche, Rapfen), wird die Hegene mit einem schlanken Pilker über weite Distanzen geworfen und kurz nach dem Auftreffen auf der Wasseroberfläche schnell eingeholt.

Diese Art des Angelns wurde vermutlich in der Schweiz entwickelt, wo es zahlreiche Spezialisten für das Binden einer fängigen Hegene gibt. Während man in der Alpenregion Felchen/Maränen mit dieser Methode überlistet, wird sie im norddeutschen Raum oft auf Barsch eingesetzt. Dort ist allerdings die Zahl der erlaubten Köder oft auf zwei bis drei begrenzt. In den Talsperren des Sauerlandes wird die Hegene erfolgreich auf beide Arten eingesetzt.

Karpfenfischen

Karpfenangeln ist der spezialisierte Fang von Karpfen. Der am meisten benutzte Köder ist der sogenannte Boilie, eine gekochte Teigkugel, die in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich ist oder selbst hergestellt wird. Es gibt sowohl sinkende als auch schwimmende Boilies, sogenannte Pop-Ups. Der Boilie wird auf Grund am sogenannten Haar angeboten. Dabei befindet sich direkt am Haken eine Art Garn, früher benutze man echtes Haar – daher der Name. Durch den Boilie wird mit einer Boilie-Nadel ein Loch gebohrt durch das dann das Garn durchfädelt wird. Das Ende wird mit einem Stopper versehen. Der Haken befindet sich so gesehen außerhalb des Köders und wird durch den Fisch eingesaugt und er hakt sich selbst. Es werden spezielle Karpfenhaken benutzt. Diese gibt es mit und ohne Widerhaken. Das Blei der Grundmontage ist entweder feststehend montiert – hier spricht man auch von einer Selbsthak-Methode. Des Weiteren gibt es Karpfenmontage bei denen das Blei laufend montiert ist, mit oder ohne Stopper. Auf das Haar der Karpfenmontage können auch MaisTigernüsseErdnüsse, Hundefutter aufgezogen werden. In den meisten Fällen wird mit einem ganzen oder Zwei Boilies am Haar gefischt. Wenn man einen schwimmenden Boilie und einen sinkenden Boilie benutzt erhält man ein Schneemanrig.

Die Angelruten werden bei dieser Angelmethode möglichst horizontal meist auf zwei Rutenhalter oder auf einem sogenannten Rod-Podabgelegt. Die Rollen sind hierbei geöffnet, bzw. ist der Freilauf aktiviert. Der Biss wird durch spezielle elektronische und analoge Bissanzeiger angezeigt.

Eine andere Art des Karpfenangelns ist die mit einem Futterkorb, den man entweder direkt am Wirbel befestigen kann oder wie bei der Laufpose auf die Schnur aufgefädelt wird. In den Futterkorb wird eine Futtermischung gegeben. Das Futter wird im Wasser weich, verteilt sich in unmittelbarer Nähe des Köders und lockt den grundelnden Karpfen an, der idealerweise den Köder mit Haken aufnimmt. Es ist auch möglich Maden mit in den Futterkorb zu geben. Hierdurch erhöht man die Attraktivität seines Futters. Diese Art des Sportfischen nennt man auch Feederfischen.

Eine andere gute Methode ist das Angeln mit Schwimmbrot. Karpfen suchen gerne bei sonnigem Wetter die Wasseroberfläche nach Futter ab. Hierzu wird die Angelschnur eingefettet, damit sie auf der Wasseroberfläche schwimmt. Außer Schwimmbrot gibt es spezielle künstliche Köder, wie zum Beispiel Insektennachbildungen, die zum Oberflächenangeln auf Karpfen zum Einsatz kommen. Mit einer polarisierenden Brille wird die Spiegelung auf der Wasseroberfläche auf ein Minimum reduziert, sodass die Fische besser erkannt werden können.

Pilken

Dies Methode benutzt man, um Dorsche oder ähnlich große Fische zu fangen.
Dabei fährt man mit dem Boot aufs Meer, lässt an der Pilkerute einen Pilker oder ähnlichen Köder auf den Grund und kurbelt ihn wieder hoch. Ein Pilker ist ein schwerer Köder aus Metall, der einen Futter Fisch nachahmt.

 

 

 

 

 

 

Schleppfischen

Als Schleppfischen, Trolling oder auch Schleppangeln bezeichnet man das Angeln mit einer Angelrute in einem fahrenden Boot (motor- oder muskelbetrieben), wobei der nachgeschleppte Köder durch die Geschwindigkeit des Bootes in Bewegung gerät. Auf diese Art werden vorzugsweise Raubfische beangelt. Im Süßwasser wird hauptsächlich auf HechtZanderSeeforelle und große Barsche gefischt. In der Ostsee werden atlantische LachseMeerforellen und Dorsche gefangen.

Spinnfischen

Spinnfischen, auch Spinnen oder Blinkern genannt (aus dem Englischen spin „sich drehen, wirbeln, kreiseln“) ist eine aktive Art des Angelns, bei der überwiegend Kunstköder wie BlinkerWobblerWeichplastikköder (Twister und Shads) oder Spinner eingesetzt werden. Vibrationen und optische Reize beim Einholen der Köder verleiten Raubfische anzubeißen. Spinnfischen wird vom Boot oder vom Uferaus praktiziert. Es ist eine Kunst für sich, den Köder richtig zu führen, ob man kurze Stops einlegt oder einfach schnell einholt. Bei dieser Methode wird in aller Regel nicht lange an einem Platz verharrt, sondern das Gewässer nach beißwilligen Fischen abgesucht. Ist der Fisch jedoch gefunden, lohnt es sich oft, an dieser Stelle etwas länger zu verweilen.

Wobbler sind Fischimitate aus Balsaholz oder Kunststoff, die meistens mit einer sogenannten Tauchschaufel versehen sind. Diese sorgt dafür, dass der Köder einerseits beim Einholen auf Tiefe geht, andererseits sorgt sie für die Bewegung des Köders und seine Stabilisation im Wasser. Der erste Wobbler wurde im Jahre 1936 vom finnischen Angler Lauri Rapala entwickelt. Rapala ist auch heute noch einer der führenden Wobbler-Hersteller.

  • Klassische Wobbler bestehen aus Balsaholz, sind zumeist schwimmend und werden meist gleichmäßig eingeholt. Sie finden auch beim Schleppfischen Verwendung. Manche Wobbler beinhalten Rasselkugeln, die einen zusätzlichen Reiz auf die Zielfische ausüben.
  • Crankbaits sind üblicherweise etwas bauchige Wobbler aus Kunststoff, die Metallkugeln im Inneren haben. Die Kugeln erzeugen beim starken Vibrieren des Wobblers Geräusche, die gerade aggressive Fische anlocken und zum Biss verlocken sollen.
  • Twitchbaits sind etwas schlankere Wobbler, die zwar gleichmäßig eingeholt werden, aber zusätzlich mit kurzen Rutenschlägen leicht durchs Wasser geruckt werden, um einen kranken Beutefisch zu imitieren. Manche Twitchbaits sind so ausbalanciert, dass sie beim Pausieren des Einholens im Wasser schweben, ohne zu sinken oder aufzutreiben. Diese Art des Twitchbaits wird Suspender genannt. Oft löst erst dieses bewegungslose Schweben der Köders im Wasser den Biss aus.
  • Swimbaits sind Wobbler ohne Tauchschaufel. Sie bestehen aus mehreren beweglichen Segmenten, die durch die Wasserverwirbelungen am „Kopf“ des Swimbaits in einer natürlich erscheinenden Schwimmbewegung durchs Wasser laufen.
  • Jerkbaits bilden eine sehr große Randgruppe im Bereich der Wobbler. Sie besitzen üblicherweise keine Tauchschaufel und müssen mit Bewegungen der Rute zum Leben erweckt werden. Zum Fischen mit Jerkbaits ist eine stabile Rolle nötig, häufig sind Multirollen stabiler als Stationärrollen. Das Getriebe einer solchen Rolle wäre aufgrund der hohen Belastungen für das Rollengetriebe bei Verwendung von größeren Jerkbaits einem hohen Verschleiß ausgesetzt.

Weitere Unterschiede gibt es in der Lauftiefe. Unterschieden werden Schwimmwobbler, Sinkwobbler und die oben genannten Suspender.

  • Gummiwobbler sind Hybride aus Wobbler und Gummifisch. Der Kopf besteht meistens aus Hartplastik; der hintere Teil aus Weichplastik oder Gummi. Diese Köder sind vermutlich die realistischste Nachbildung eines lebenden Beutefisches.

Stippfischen

Das Stippfischen ist eine Angeltechnik, bei der eine Rute ohne Rolle benutzt wird.
Sinn macht das vor allem im Fluß mit feststehender Pose. Man wirft aus, läßt abtreiben und wirft wieder aus.  Man muss nicht die Schnur einkurbeln und nicht warten bis die Pose sich stellt.

Mit der Stippgerte fängt man vor allem Ukelei (Köder für Zander), Rotaugen oder Brassen

Kleine Gerte vo 3 bis 5 Meter benutzt man vor allem zum Fang von Köderfischen. Längere bis 16 m zum Fang großer Weisfische.

Als Köder verwendet  man kleine Würmer, Maden, Dosenmais, Schwimmbrot usw.