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VHS – Forellenseuche – Update

Info zur Forellenseuche VHS – Update – Driedorfer Talsperren zur Bewirtschaftung freigegeben / Schwellengrund Weiher frei von VHS

 

Alle Gewässer des SFV frei von VHS: Das Sperrgebiet wurde aufgehoben.

 

Die Fließgewässer können beangelt werden.

 

– Nach einiger Überzeugungsarbeit können die Driedorfer Talsperren (Große und Kleine) wieder beangelt und besetzt werden. Hier wurden wir von einer Untersuchung auf VHS freigestellt. Der Hintergrund zu dem Sachverhalt ist, dass die Fische in Talsperren herrenlose Tiere gem. § 960 Abs. 1 S. 1 BGB sind und der Anwendungsbereich der Fischseuchenverordnung daher nicht eröffnet ist. Das mag nicht jeder verstehen und ist für die Anglerschaft auch nicht im Detail wichtig – wir sind froh, dass die Talsperren jetzt wieder bewirtschaftet werden können!

 

– Die Salmoniden aus dem Schwellengrund Weiher wurden dem Veterinäramt übergeben. Nach Mitteilung waren die Salmoniden nicht von VHS befallen. Der Schwellengrund Weiher ist offiziell VHS frei. Die reguläre Bewirtschaftung kann jetzt wieder aufgenommen werden.

 

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Lesen Sie hier die Öffentliche Bekanntmachung des Landrats des Lahn-Dill-Kreises:

Allgemeinverfügung-VHS

 

Die Erreger der Viralen Hämorrhagischen Septikämie der Forellen (VHS) und der Infektiösen Hämatopoetischen Nekrose der Salmoniden (IHN) sind behüllte RNA-Viren aus der Familie der Rhabdoviridae.

Vorkommen und Übertragung

Beide Infektionskrankheiten sind in Europa und Nordamerika, die IHN auch in Japan verbreitet. Die VHS kommt in Deutschland endemisch vor. Zu den empfänglichen Arten zählen Salmoniden der Gattungen Salmo (z. B. Atlantischer Lachs, Bachforelle) und Oncorhynchus (z. B. Pazifischer Lachs, Regenbogenforelle). Bei der VHS spielen zusätzlich noch zahlreiche marine Fische wie Steinbutt, Hering, Kabeljau, Schellfisch etc. und bei den Süßwasserfischen Äsche und Hecht epidemiologisch eine Rolle als Überträger. Beide Infektionen werden von Fisch zu Fisch, über Wasser aus infizierten Anlagen und über kontaminierte Gerätschaften übertragen.

Krankheitsbild

Das Krankheitsbild ist bei beiden Erkrankungen sehr ähnlich. Zu den Leitsymptomen gehören Dunkelfärbung, Glotzaugen (Exophthalmus), blasse Kiemen, feine Blutungen im Auge und an den Flossenansätzen sowie Lethargie. Im chronischen Stadium kann es zu zentralnervösen Störungen mit ungewöhnlichen Schwimmbewegungen (Drehungen um die Längsachse) kommen. Typischerweise treten klinische Symptome unter natürlichen Bedingungen nur bei Temperaturen unter 14 °C auf. Bei vermehrtem Fischsterben und/oder Auftreten VHS-typischer Symptome muss sofort das zuständige Veterinäramt informiert werden.

 

Quelle: Bayrisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

 

 

 

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